Veranstaltungen IBMP

Wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche

WICHTIGER HINWEIS


UPDATE vom 21. April 2017

Der Registrierung für den Workshop ist beendet. Alle Plätze sind vergeben.

Bitte reisen sie NICHT OHNE bestätigte Reservierung an.

Wir bitten alle fest angemeldeten KollegInnen, die jetzt schon wissen, dass sie nicht kommen können, uns zu informieren. Einen reservierten Platz aufrecht zu erhalten und nicht zu kommen, wäre nicht kollegial. Wir danken für Ihr Verständnis.

Frankfurt / Main,

Georg-Speyer-Haus

Institut für Tumorbiologie und Experimentelle Therapie

http://www.georg-speyer-haus.de/


26. April 2017, 10.15 Uhr -17:30 Uhr

Bitte beachten: Beginn wurde um 15 Minuten vorverlegt.

Internationaler WORKSHOP 

Deutsche Vortragende sprechen in Deutsch, die Folien sind in Englisch

Diskussion in Englisch


Workshop on Therapeutic Drug Monitoring of Antiinfectives (PEAK)

mit allen wichtigen nationalen und internationalen Experten.


(Stand 16.02.17, 19:55 Uhr

Fragen?


Bitte im Betreff "PEAK-Workshop 04/17" schreiben.

E-Mail-Adresse: ibmp@osn.de




Den ganzen Tag: Besichtigung des Paul-Ehrlich-Labors (Museum), des Ehrlich-Zimmers und Brede-Saals. Gut für Erinnerungsfotos geeignet.

 

Über Paul Ehrlich:

http://www.pei.de/DE/institut/paul-ehrlich/paul-ehrlich-inhalt.html

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/paul-ehrlich-100-todestag-des-medizin-nobelpreistraegers-13758416.html

 

 

Meet the experts

9:00 – 10.00

PK/PD/TDM : Jason Roberts, William Hope, Roger Nation

In English

 

Antifungals: William Hope

In English

 

PK/PD/ Population PK / Modelling : Jürgen Bulitta

In Deutsch

 

Klaus Bodmann

Leitlinie der PEG: „Empfehlungen zur kalkulierten parenteralen Initialtherapie bakterieller Erkrankungen bei Erwachsenen-Update 2017

Antibiotics- Guidelines in Germany by the Paul-Ehrlich-Society

In Deutsch

 

Roger Nation presents ISAP (International Society of Anti-Infective Pharmacology)

New members welcome.

In English


 

 

9:30 – 10.00


Uwe Fuhr, Köln : Crash-Kurs Pharmakokinetik / Pharmakodynamik

Crash Course in pharmacokinetics / pharmacodynamics

In Deutsch

 

Jürgen Bulitta, Orlando, USA

Während des Tages und nach Absprache:

Wie modelliert man PK/PD, was ist Populations-PK?

Gezeigt am Beispiel: “Cilastatin but not imipenem accumulates in intensive care unit patients with sepsis: individualizing prolonged infusions by population pharmacokinetics.” und anderen Betalaktamen

In Deutsch

 

 

PEAK II - Workshop

10:15 – 10:30

Fritz Sörgel, Nürnberg

Introduction into the workshop

Technisches zum Ablauf in Deutsch, Begrüßung der internationalen Gäste in Englisch

 

10:30 – 10:50

Jeff Lipman, Brisbane, Australia, via Skype

25 years of PK at the bedside

In English

 

10:50- 11:20

Roger Nation, Melbourne, Australia

Pharmacokinetics/Pharmacodynamics of Antimicrobials
The science of dosing and the basis for TDM

In English

 

11:20 – 11:45

Jason Roberts, Brisbane, Australia

Right dose, right now: Customized Drug Dosing in the Critically Ill, Part 1

In English

 

11:45 – 12:15 

William Hope, Liverpool, UK

PK/PD and TDM of antifungals - the next proof PK/PD-concepts


12.15 – 13:00 Mittagspause (BREAK)


13:00 – 13:25

Jason Roberts, Brisbane, Australia

Right dose, right now: Customized Drug Dosing in the Critically Ill, Part 2

In English

 

13:25 – 13:45 George Drusano, Orlando, USA by DVD presentation

TDM in Infected Patients: Is it worth the price?

 

13:55 – 14:15

Klaus Bodmann, Eberswalde

Leitlinie der PEG: „Empfehlungen zur kalkulierten parenteralen Initialtherapie bakterieller Erkrankungen bei Erwachsenen-Update 2017

(Guidelines Antibiotic Treatment of the Paul-Ehrlich-Society)

 

14:15 – 14:35

Fabio Taccone, Brussels, Belgium- via Skype

 

14:35 – 14:50

Alexander Brinkmann, Heidenheim

TDM bei kontinuierlicher Infusion von Betalaktamen

Stefan Hagel, Jena

Die TARGET-Studie


14:50 – 15:20

Tobias Welte, Hannover

Wo sind die Probleme in der Antiinfektiven Therapie und wie können wir sie überwinden?


 

15:20 – 15:35  Kaffeepause (Coffee Break)


15:35 – 16:35

Erfahrung der Kliniken mit PEAK

Rainer Höhl, Nürnberg

William Hope, Liverpool

Jason Roberts, Brisbane

Anette Pross, Regensburg

Tobias Lahmer, München / W. Hope / J. Roberts

Ulrich Korell, Kusel

Klaudiusz Suchodolski, Hannover

Torsten Perl, Göttingen

 

16:35 - 16:55

Anand Kumar, Winnipeg, Canada- via Skype

Speed is life.Optimizing antimicrobial therapy in septic shock


16:55 – 17:30  

General Discussion with participation of Anand Kumar, Jason Roberts, William Hope

 

17:30 Closure of the workshop

 

 

Vorsitzende und Sprecher

 

Dr. med. Klaus-Friedrich Bodmann

Chefarzt

Klinik für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin und Klinische Infektiologie

Klinikum Barnim GmbH, Werner Forßmann Krankenhaus

Rudolf-Breitscheid-Straße 100

16225 Eberswalde

 

Dr. Jürgen B. Bulitta

Associate Professor

Preeminence Position in Drug Discovery and Development

Center for Pharmacometrics and Systems Pharmacology

Department of Pharmaceutics

College of Pharmacy

University of Florida

6550 Sanger Road, Office 475

Orlando, FL 32827-7445

 

George L. Drusano, M.D.

Professor of Medicine

Director

Institute for Therapeutic Innovation

College of Medicine

University of Florida

6550 Sanger Road

Lake Nona, FL 32827, USA



Univ.-Prof. Dr. med. Uwe Fuhr

Komm. Direktor

Institut I für Pharmakologie & Institut II für Pharmakologie

Zentrum für Pharmakologie

AG Klinische Pharmakologie

Universitätsklinikum Köln (AöR)

Gleueler Straße 24, 50931 Köln



Dr. med. Rainer Höhl

Bereichsleiter Antimicrobial Stewardship,

Institut für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und

Klinische Infektiologie

Universitätsinstitut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Klinikum Nürnberg,

Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1,

90419 Nürnberg

 

Dr. med. Ulrich Korell

Chefarzt

Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin 2

Westpfalz-Klinikum GmbH, Standort II

Im Flur 1

66869 Kusel

 

Anand Kumar, MD, Professor

Sections of Critical Care Medicine and Infectious Diseases,

University of Manitoba

Winnipeg, Manitoba, Canada R3A-1R9

 

Dr. med. Tobias Lahmer

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin/Nephrologie

Intensivmedizin, Notfallmedizin

II. Medizinische Klinik und Poliklinik

Klinikum rechts der Isar

Technische Universität München

Ismaninger Straße 22

81675 München

 

Roger L. Nation PhD

Professor of Drug Disposition and Dynamics

Monash Institute of Pharmaceutical Sciences

Faculty of Pharmacy and Pharmaceutical Sciences

Monash University

381 Royal Parade , Parkville

Melbourne, VIC 3052, Australia

 

PD Dr. med. Thorsten Perl

Bereich Intensivmedizin 1014

Universitätsmedizin Göttingen

Robert-Koch-Str. 40

37075 Göttingen

 

Dr. med. Annette Pross

Oberärztin Operative Intensivstation 90

Klinik und Poliklinik für Chirurgie

Universitätsklinikum Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg

 

Jason Roberts, PhD

Professor of Medicine and Pharmacy

Burns Trauma and Critical Care Research Centre,

School of Medicine, Royal Brisbane and Women's Hospital,

The University of Queensland,

Level 3 Ned Hanlon Building,

Butterfield St,

Brisbane, QLD, 4029, Australia

 

Prof. Dr. Fritz Sörgel

Institutsleiter, Leiter PEAK-Labor

IBMP-Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung

Paul-Ehrlich-Straße 19  

90562 Nürnberg-Heroldsberg

 

Fabio Silvio Taccone, MD, PhD

Internal Medicine – Critical Care

Institute: Hôpital Érasme, Université Libre de Bruxelles (ULB)

Department: Intensive Care

Brussels, Belgium

 

Prof. Dr. med. Tobias Welte

Direktor

Klinik für Pneumologie

Medizinische Hochschule Hannover

Carl-Neuberg-Str. 1

30625 Hannover

 

 

 

 

 

 

 



Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

das „Therapeutic Drug Monitoring (TDM)“ von Antiinfektiva in der Intensiv -

medizin ist derzeit – das kann wohl ohne Übertreibung gesagt werden – in aller

Munde. Beim letzten DIVI in Hamburg stimmten von den ca. 150 Teilnehmern

eines TDM-Symposiums fast alle für ein solches in ihrer Klinik. Dennoch wird

TDM nur bei einer überschaubaren Zahl von Kliniken wirklich konsequent, mit

kompetenter Unterstützung und tagtäglich durchgeführt. In den meisten Fällen

also keine Routine. In einer ersten Regionalkonferenz unseres PEAK*–Programmes,

am 13. Januar hier in Nürnberg, kamen Kolleginnen und Kollegen aus 35

Kliniken, obwohl wir nur regional eingeladen hatten. Unser Resümee aus beiden

Veranstaltungen: das Interesse ist groß, vielerorts scheitert es an simplen Dingen

wie dem Fehlen einer Zentrifuge, der Präanalytik in der Klinik und dem Versand

der Proben. Das muss nun wirklich nicht sein! Lösungsvorschläge stellen

wir beim Workshop vor, zum Beispiel, dass kein Trockeneis verwendet werden

muss. Dank der modernen Analysentechnologie kann mit Tandem-Massenspektroskopie

heute jedes in der Therapie verwendete Antiinfektivum zuverlässig und

schnell gemessen werden. Schnell verfügbare Ergebnisse, damit wäre eine

wichtige Bedingung für gute Erfolgsaussichten einer antiinfektiven Therapie

beim Schwerkranken möglich, wie sie Professor Kumar aus Winnipeg vor 10

Jahren gefordert hat. Wir sind in der glücklichen Lage Herrn Professor Kumar

am 26. April für die TeilnehmerInnen unseres Workshops als Diskussionspartner

zur Verfügung zu haben. Wie schnell muss es denn sein? Wie schnell kann es

sein? Ein weiterer international hoch angesehener Kollege, Professor Taccone

(Brüssel), der schon 2009 TDM auf seiner ICU etabliert hat, ist ebenfalls Referent

beim Workshop.

 

Eine Woche nach unserem Symposium hier in Nürnberg erschien die neue

„Surviving Sepsis“ – Campaign** und diese fordert nun eindeutig und unmissverständlich

die Einbeziehung von PK (Pharmakokinetik)/ PD (Pharmakodynamik)

– Beziehungen in Überlegungen zur Dosierung von Antiinfektiva. Nur das

sei „Best Practice“. So klar wurde das noch nie in einer Guideline gefordert. Als

Konsequenz daraus erschien es uns wichtig, Protagonisten der ISAP (International

Society of Antiinfective Pharmacology) einzuladen, um einen kritischen Umgang

mit PK/PD zu ermöglichen. Die Professoren Jason Roberts (Brisbane) und

William Hope (Liverpool) können hier bestens Auskunft geben. Professor

Drusano (Orlando), der aktuelle Präsident Professor Nation (Melbourne) und

meine Wenigkeit (FS) als ISAP–Gründungsmitglieder und frühere Präsidenten

werden die historische Entwicklung darstellen, die uns sehr wichtig erscheint, da

Einschränkungen des PK/PD-Prinzips heute oft missachtet werden. Über die

Kompetenz dieser Sprecher verschaffen Sie sich am besten in Pubmed einen

Überblick.

 

Zusammen mit erfahrenen und hoch kompetenten Klinikern und TDM-Experten,

die tagtäglich TDM von Antiinfektiva durchführen, sollen bei diesem Workshop

zwar noch keine Guidelines entwickelt werden, aber die Grundlagen dazu schon

gelegt werden. In einer ersten vorbereitenden Publikation*** haben wir einen

„PEAK-Drei Phasen Plan“ aufgestellt, der vor einem unbedachten Einstieg in das

TDM warnt. Bringen Sie ihre eigenen Fälle nach Frankfurt mit und diskutieren

Sie, denn der Kliniker darf die Hoheit über die Therapie nicht verlieren. Das ist

eine Sorge, die die PEAK-Gruppe umtreibt. Welche Informationen für die Präsentation

vorliegen müssen, finden Sie später auf der Homepage, die ein wichtiges

Kommunikationsmedium bis zum 26. April sein wird, gerade da das Programm

noch nicht komplett ist.

 

Wir sind sicher, dass sich Ihre Reise nach Frankfurt und dem Ort, wo schon Paul

Ehrlich seine Visionen zu den „Magic Bullets“entwickelte, lohnen wird und Sie

schon bei diesem ersten Kontakt mit den Experten wertvolle Anregungen mit

nach Hause nehmen werden. Wir freuen uns auf Sie!

 

Melden Sie sich bitte bald an, der Hörsaal im Georg-Speyer-Haus kann nur ca.

100 Teilnehmer aufnehmen.

 

Mit kollegialen Grüßen

Prof. Dr. Fritz Sörgel, Institutsleiter IBMP

Leiter Workshop

IBMP

 

Dr. Rainer Höhl, ABS

Klinikum Nürnberg / Paracelsus Med. Universität

Workshop-Diskussionsleiter PEAK

 

*In Erinnerung an den Begründer der antimikrobiellen Chemotherapie

führen wir diese Messungen unter dem Stichwort PEAK durch, ein Akronym:

Paul Ehrlich Antiinfektiva Konzentrationen.

 

**De Backer D, Dorman T. Surviving Sepsis Guidelines:

A Continuous Move Toward Better Care of Patients With Sepsis.

JAMA. 2017 Jan 19. [Epub ahead of print]

 

*** F. Sörgel et al. Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von Antibiotika in

der Intensivmedizin. Medizinische Klinik-Intensivmedizin und Notfallmedizin,

2016 Oct 24. [vorab online beim Springer-Verlag oder den Autoren verfügbar;

im Heft ab Frühsommer 2017]

 

 

Konferenzsprache

Die Vorträge werden in der Muttersprache der Redner gehalten, alle Folien sind

in Englisch. Die Diskussion wird in Englisch durchgeführt. Fragen werden auf

Wunsch übersetzt, jedoch erfolgt keine Simultanübersetzung. Die Vorsitzenden

helfen nach Bedarf mit der Übersetzung von selten vorkommenden englischen

Fachbegriffen. Es wird alles getan, um Sprachbarrieren zu vermeiden.

 

 Veranstaltungsort

Georg-Speyer-Haus

Institut für Tumorbiologie und Experimentelle Therapie

Paul-Ehrlich-Straße 42-44

D-60596 Frankfurt

Anfahrt bitte auf der Homepage des Georg-Speyer-Haus nachsehen:

www.georg-speyer-haus.de

Wir bedanken uns bei Herrn Professor Dr. Florian Greten, Wissenschaftlicher

Direktor und Herrn Robert Dornberger, Kaufmännischer Leiter des Georg-

Speyer-Haus für die freundliche Überlassung des Hörsaals und Unterstützung

bei der Organisation der Veranstaltung vor Ort.

 


Diskussion von Kasuistiken aus der Klinik

Zuerst wird von den PK/PD-Experten eine Zusammenfassung der PK/PDKenntnisse

der zu besprechenden Substanzen gegeben („Summary PK and

PK/PD of the respective group of antiinfectives and the relevance for TDM”).

Dann erfolgt die Präsentation der Kasuistiken aus dem Publikum: die noch zu

publizierenden Anforderungen an die Präsentation einer Kasuistik sind bitte zu

beachten.



Vorsitzende und Sprecher

 

Roger L. Nation PhD

Professor of Drug Disposition and Dynamics

Monash Institute of Pharmaceutical Sciences

Faculty of Pharmacy and Pharmaceutical Sciences

Monash University

381 Royal Parade , Parkville

Melbourne, VIC 3052, Australia

 

PD Dr. med. Thorsten Perl

Bereich Intensivmedizin 1014

Universitätsmedizin Göttingen

Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

 

Anand Kumar, MD, Professor

Sections of Critical Care Medicine and Infectious Diseases,

University of Manitoba,

Winnipeg, Manitoba, Canada R3A-1R9

Dr. med. Annette Pross

Oberärztin Operative Intensivstation

Klinik und Poliklinik für Chirurgie

Universitätsklinikum Regensburg

Franz-Josef-Strauß-Allee 11

93053 Regensburg

 

Jason Roberts, PhD

Professor of Medicine and Pharmacy

Burns Trauma and Critical Care Research Centre,

School of Medicine, Royal Brisbane and Women's Hospital,

The University of Queensland,

Level 3 Ned Hanlon Building,

Butterfield St, Brisbane, QLD, 4029, Australia

 

Fabio Silvio Taccone, MD, PhD

Internal Medicine – Critical Care

Institute: Hôpital Érasme, Université LIbre de Bruxelles (ULB)

Department: Intensive Care

Brussels, Belgium

 

 

Prof. Dr. Fritz Sörgel

Institutsleiter, Leiter PEAK-Labor

IBMP-Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung

Paul-Ehrlich-Straße 19 , 90562 Nürnberg-Heroldsberg

 

Prof. Dr. Tobias Welte

Direktor

Klinik für Pneumologie

Medizinische Hochschule Hannover

Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover

 

Dr. Matthias Baumgärtel

Oberarzt, Klinik für Notfallmedizin und Internistische Intensivmedizin

Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Klinikum Nürnberg, Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1, 90419 Nürnberg

 

Dr. med. Klaus-Friedrich Bodmann

Chefarzt

Klinik für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin und Klinische Infektiologie

Klinikum Barnim GmbH, Werner Forßmann Krankenhaus

Rudolf-Breitscheid-Straße 100, 16225 Eberswalde

 

Jürgen B. Bulitta, Ph.D.

Associate Professor

Preeminence Position in Drug Discovery and Development

Center for Pharmacometrics and Systems Pharmacology

Department of Pharmaceutics

College of Pharmacy

University of Florida

6550 Sanger Road, Office 475

Orlando, FL 32827-7445

 

George L. Drusano, M.D.

Professor of Medicine

Director

Institute for Therapeutic Innovation

College of Medicine

University of Florida

6550 Sanger Road, Lake Nona, FL 32827, USA

 

Dr. med. Rainer Höhl

Bereichsleiter Antimicrobial Stewardship,

Institut für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und

Klinische Infektiologie

Universitätsinstitut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Klinikum Nürnberg, Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1, 90419 Nürnberg

 

Dr. med. Ulrich Korell

Chefarzt

Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin 2

Westpfalz-Klinikum GmbH, Standort II

Im Flur 1, 66869 Kusel

 

Dr. med. Tobias Lahmer

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin/Nephrologie

Intensivmedizin, Notfallmedizin

II. Medizinische Klinik und Poliklinik

Klinikum rechts der Isar

Technische Universität München

Ismaninger Straße 22, 81675 München

 

 

• Der Firma InfectoPharm, danken wir für die logistische Unterstützung bei der

Einladung zu dieser Veranstaltung. Sie erhält dafür keine Gegenleistung.

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Die Teilnehmer erhalten ein Teilnahmezertifikat.

Die Zertifizierung der Veranstaltung wird beantragt.

Organisation

IBMP-Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung,

Paul-Ehrlich-Str.19, 90562 Nürnberg-Heroldsberg, Tel. 0911 518 280;

ibmp@osn.de, Kongress-Sekretariat PEAK: Dr. Martina Kinzig, Erhard Berndes


Was macht PEAK?

Gleich vorweg: es gibt in Deutschland genügend Kliniken und Laboratorien, die

ein TDM von Antiinfektiva durchführen. Der Bedarf an TDM und der Wille, beim

Antibiotika-Monitoring über die seit Jahrzehnten eingesetzten Assays für Aminoglykoside

/ Vancomycin hinauszugehen, ist vorhanden. Die Erfahrung zeigt aber,

dass es eine Reihe von Hindernissen gibt, die eine Einführung in der Klinik auch

der größten Verfechter von TDM immer wieder verhindern. Das scheitert oft an

den Kosten, aber auch an der sogenannten „Prä-Analytik“. Viele Antibiotika sind

instabil, müssen also sofort gekühlt und dann in einer Kühlzentrifuge zentrifugiert

werden. Der Versand wird häufig mit Trockeneis durchgeführt. Die Analytik

selbst, das gilt generell für chemische Analytik, hat ihre Tücken.

PEAK versucht für die beteiligten Kliniken diese Probleme, seien sie nun präanalytischer,

organisatorischer oder analytischer Art zu lösen und den Kliniken,

wo gewünscht, auf der Basis von Erfahrungswerten der an PEAK beteiligten

Kliniken, einen Rat zu geben.


Messbare Substanzen (Stand 17. Februar 2017)

Antibiotika: Ampicillin, Cefazolin, Cefotaxim/Desacetlycefotaxim, Ceftarolin,Ceftazidim,

Ceftriaxon, Cefuroxim, Cilastatin, Ciprofloxacin, Clarithromycin, Clavulansäure,

Clindamycin, Colistin, Doxycyclin, Daptomycin, Erythromycin, Flucloxacillin,

Fosfomycin, Imipenem, Levofloxacin, Linezolid, Meropenem, Metronidazol,

Moxifloxacin, Norfloxacin, Piperacillin, Rifampicin, Sulbactam, Sulfamethoxazol,

Tazobactam, Tigecyclin, Trimethoprim.

Antimykotika: Anidulafungin, Caspofungin, Fluconazol, Isavuconazol, Itraconazol,

Micafungin, Posaconazol, Voriconazol.

Die Zahl der messbaren Substanzen wird ständig erweitert. Neue Substanzen auf

Anfrage. Derzeit in der Entwicklung: Avibactam, Ceftolozan, Ceftobiprol, Chloramphenicol,

Metronidazol.

Tuberkulostatika u. ä. Weitere Substanzen auf Anfrage.

 

 

Wie viel Blut wird gebraucht?

Intensivmediziner kennen die Diskussion um das „Blood Management“. Deswegen

sollte die geringst mögliche Menge Blut abgenommen werden. Die Tandem-

Massenspektroskopie erlaubt die Bestimmung mehrerer Substanzen gleichzeitig

in 10 Mikroliter (nicht Milliliter!) Plasma, also etwa 30 Mikroliter Vollblut. In unserer

Klinik in Nürnberg bieten wir diesen Service an. Er bedeutet aber zusätzlichen

Aufwand und eine Abweichung von den üblichen Verfahren. In der Neonatologie

ist die Blutabnahme über Hämatokrit-Kapillaren längst selbstverständlich.

Sie sollte im Interesse des „Best Blood Management“ auch in die Erwachsenenmedizin

eingeführt werden, denn im Labor werden ohnehin nur diese kleinen

Mengen Plasma eingesetzt. Der Rest ist Abfall!

 

Prä-Analytik

Es gibt für Antibiotika zahlreiche Untersuchungen zu ihrer Stabilität. PEAK hat

sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt und eine Reihe von Ergebnissen erzielt,

die zeigen, dass nicht alle bekannten Maßnahmen wirklich erforderlich

sind.

 

Logistik

Die Möglichkeit einer frühabendlichen Abholung der Proben soll dem Kliniker die
Möglichkeit geben, auch bei spät am Tag begonnenen Therapien (z. B. einer
Dauerinfusion) schon am nächsten Vormittag Wirkstoff-Konzentrationen zu
erhalten. Dauerinfusion von Antibiotika wurde auf dem DIVI 2016 von einigen
Experten einhellig empfohlen. Ob dies gerechtfertigt ist, wird auf dem Workshop
diskutiert.


Über das Georg-Speyer-Haus: in diesem Institut führte Paul Ehrlich ab 1906 seine Forschungen, wie die zielgerichteten chemischen Synthesen von Antiinfektiva durch. Salvarsan wurde als erstes zielgerichtet entwickeltes Antiinfektivum der Medizingeschichte 1910 erefolgreich zur Behandlung der Syphilis in die Therapie eingeführt.